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24. Apr 2017

Aktion 20.000: Innsbruck und Umgebung wird Pilotregion

Die Bezirke Innsbruck und Innsbruck-Land werden zu einer Pilotregion für die "Aktion 20.000". Dabei werden Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose über 50 Jahre gefördert. Ab 2018 soll die Aktion in Tirol flächendeckend sein.

Die Bezirke Innsbruck und Innsbruck-Land werden zu einer Pilotregion für die "Aktion 20.000", mit der Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose über 50 gefördert werden. Im flächendeckenden Einsatz der Aktion ab dem Jahr 2018 sollen in Tirol bis zu 800 zusätzliche Jobs für diese Zielgruppe entstehen, teilte das Sozialministerium am Freitag in einer Aussendung mit.

In Tirol seien im Jahresdurchschnitt 2016 insgesamt 1.985 Personen über 50 seit über einem Jahr arbeitssuchend gewesen. Knapp 60 Prozent davon leben in den Bezirken Innsbruck und Innsbruck-Land, hieß es. Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) verwies auf bereits begonnene Gespräche mit den beteiligten Stellen. Zudem seien weitere Gespräche zur Umsetzungsvorbereitung bereits durch das Arbeitsmarktservice (AMS) vereinbart.

Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI) zeigte sich erfreut, dass die Stadt Innsbruck Teil der Pilotregion ist. "Im Stadtmagistrat werden dafür adäquate Stellen zur Verfügung gestellt", kündigte die Stadt-Chefin an. Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Rum im Bezirk Innsbruck-Land, Edgar Kopp, sah zahlreiche Einsatzmöglichkeiten der Aktion in Kommunen. "In jeder Gemeinde gibt es Aufgaben, die derzeit nicht abgedeckt werden können, weil dafür die Mitarbeiter fehlen", merkte Kopp an.

Die Gesamtkoordination der Aktion 20.000 liegt beim Arbeitsmarktservice (AMS), das in den kommenden Wochen alle potentiellen Projektpartner über die Initiative informieren wird. Mögliche Anwendungsgebiete für die Aktion 20.000 sind gemeinnützige Organisationen, Soziale Unternehmen und insbesondere Gemeinden und gemeindenahe Bereiche.

APA, 21.4.2017

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