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Die Landeshauptstadt Innsbruck und die sechs umgebenden Planungsverbände Seefelder Plateau (14), Telfs und Umgebung - Salzstraße (15), Hall und Umgebung (16), Völs - Kematen und Umgebung - Sellrain (17), Westliches Mittelgebirge (18) und Südöstliches Mittelgebirge (19) haben sich 2007 durch Verordnung der Tiroler Landesregierung zum größten Planungsverband Tirols, dem Stadtregions-Planungsverband Innsbruck und Umgebung (abgekürzt: "PIU"), zusammengeschlossen.

Hier leben und arbeiten rund 258.000 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht ca. 35 Prozent der Tiroler Bevölkerung. Die Prognosen weisen ein weiteres Wachstum aus, wodurch der Stellenwert dieses Raumes innerhalb des Landes und darüber hinaus künftig noch zunehmen wird.

Der Planungsverband Innsbruck und Umgebung mit Sitz in der Landeshauptstadt Innsbruck umfasst insgesamt 42 nach Größe, Funktion, Ausstattung und geografischer Lage sehr unterschiedliche Gemeinden. Sie sind in hohem Maße miteinander verflochten und stehen auf vielfältige Weise in gegenseitiger Abhängigkeit. Daher treffen auch sehr verschiedene Interessen aufeinander, die es verstärkt auf gemeinsame Ziele auszurichten gilt.

Unsere vorrangigen Ziele und Aufgaben sind:

  • die Verankerung der Stadtregion im Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bevölkerung,
  • die Intensivierung der regionalen Zusammenarbeit über die politischen Gemeindegrenzen hinweg,
  • die Berücksichtigung der spezifischen räumlichen und strukturellen Voraussetzungen in der Raumordnung,
  • im übertragenen Wirkungsbereich die Mitwirkung an der Erlassung von Raumordnungsprogrammen und Regionalplänen des Landes,
  • im eigenen Wirkungsbereich die Unterstützung der Gemeinden bei der Wahrnehmung der Aufgaben der örtlichen Raumordnung sowie weiters die Abgabe von Stellungnahmen in den im Tiroler Raumordnungsgesetz vorgesehenen Fällen,
  • die Nutzung von Synergieeffekten und Kosteneinsparungen bei der Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur und Gestaltung der öffentlichen Angebote,
  • die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Stadtregion insgesamt.

Dabei werden wir unsere Verbandsarbeit künftig verstärkt auch nach der neuen Agenda Stadtregionen in Österreich ausrichten, welche übergeordnete Ziele und einen umfassenden Katalog an Maßnahmen zur Unterstützung stadtregionaler Kooperationen enthält.

Mit dem Planungsverband Innsbruck und Umgebung beschreiten wir einen neuen, von der Aufgabenstellung und Organisationsstruktur her sehr anspruchsvollen Weg. In den vergangenen 10 Jahren haben wir schon vieles erreicht. Setzen wir daher unsere gemeinsamen Bemühungen weiter fort, um wichtige strategische Weichenstellungen für die Zukunft unserer Stadtregion herbeizuführen und abgestimmte, nachhaltige Projekte und Maßnahmen gemeinsam umzusetzen.

Ihre

Mag.a Christine Oppitz-Plörer
Verbandsobfrau und Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck