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10. Dez 2020

Neuer Obmann des Planungsverbands Innsbruck und Umgebung

Mit der Verbandsversammlung am 9. Dezember 2020 hat Bgm. Willi übergibt an den neuen Obmann, Bgm. Thomas Öfner aus Zirl übergeben. Thomas Öfner wurde einstimmig gewählt.

Neuer Obmann im Planungsverband – zwei markante Themen im Fokus

Die Obfrau bzw. der Obmann im Planungsverband Innsbruck und Umgebung (PIU) war bisher traditionell in der Stadt Innsbruck verankert. So war auch Bgm. Georg Willi seit seiner Kür zum Bürgermeister Obmann des PIU. Bereits bei seiner Übernahme der Obmannschaft hat er jedoch aufhorchen lassen indem er meinte, dass es für die Zusammenarbeit der Gemeinden auf Augenhöhe besser sei, wenn ein Bürgermeister einer Umlandgemeinde die Obmannposition innehat.

Mit der Verbandsversammlung am 9. Dezember 2020 war es nun soweit: Bgm. Willi übergab an den neuen Obmann, Bgm. Thomas Öfner aus Zirl. Da Innsbruck als natürliches Zentrum des Verbandes ein ganz wesentlicher Akteur ist, werden der neue und der alte Obmann einen intensiven Austausch pflegen und sowohl Bgm. Willi als auch VBgm. Anzengruber Innsbruck im Verbandsausschuss vertreten sein. Bgm. Willi: „Die Herausforderungen im Tiroler Zentralraum sind nur mit Zusammenarbeit der Gemeinden lösbar. Gemeinsam mit Bgm. Öfner, dem Obmannstellvertreter Bgm. Härting und dem gesamten Verbandsausschuss werden wir sie weiterhin zielgerichtet angehen.“

Der PIU ist durch Heterogenität gekennzeichnet – die 42 Gemeinden sind sehr unterschiedlich, von St. Sigmund im Sellrain mit 175 EinwohnerInnen bis zu den 132.000 Innsbruckerinnen und Innsbrucker. Dementsprechend möchte sich Bgm. Thomas Öfner auf einzelne wesentliche Projekte konzentrieren. Derzeit sind dies die Mobilität mit dem Schwerpunkt Radverkehr sowie die Bioabfall-Entsorgung. „Daneben geht es im PIU natürlich um Bewusstseinsbildung und um Lobbying - die Verflechtungen sind zahlreich. Die Umlandgemeinden hängen davon ab, ob es Innsbruck gut geht. Und umgekehrt.“ so Obmann Bgm. Thomas Öfner.

Im Jahr 2020 hat der PIU vor allem an den beiden Themen Verwaltungskooperationen und Mobilität gearbeitet. Dabei wurde bspw. eine Umfrage unter den Gemeinden durchgeführt, eine Projektlandkarte erstellt und in einem Workshop mit den Verkehrsplanern die gemeinsame Zielrichtung ausgelotet.

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