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7. Mai 2021

Projekt Mobil 2050 Radfahren startet

Der Planungsverband Innsbruck und Umgebung (PIU) und das Land Tirol haben das Förderübereinkommen zu diesem Projekt unterzeichet.



 

 

Da das Fahrradfahren in Tirol boomt und immer mehr Menschen in Tirol das Rad nutzen, braucht es auch eine verbesserte Rad-Infrastruktur. Die Gemeinden sind dabei eine der zentralen Schaltstellen.

Der PIU wird seine Gemeinden in den nächsten Monaten beraten und begleiten, um gemeindeübergreifend weitere Radwege und ergänzende Infrastruktur im Tiroler Zentralraum auf Schiene zu bringen. Das Land Tirol unterstützt den PIU dazu aus dem Konjunkturpaket 2021. Dabei sollen die Vorhaben der Gemeinden mit den entsprechenden Landeskonzepten abgestimmt werden - beispielsweise auch mit dem sogenannten Wunschliniennetz des Landes.
Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe erläutert: „Um die Radmobilität weiter zu steigern, braucht es im Großraum Innsbruck attraktive Radwege, die die Innsbrucker Umlandgemeinden miteinander verbinden und an das Radwegenetz der Landeshauptstadt anknüpfen. Das Projekt ist somit kein eigenes Radverkehrskonzept, sondern liefert den Entscheidungsgremien in den Gemeinden Informations-, Wissens- und Entscheidungsgrundlagen für den Radwegausbau.

Damit sollen realisierbare Radtrassen gefunden werden und gemeindeübergreifen Grundlagen geschaffen werden, damit diese umgesetzt werden können. Diese Vorbereitungsarbeiten erfolgen in enger Abstimmung zwischen der Abteilungs Verkehrsplanung des Landes unter Vorstand Ekkehard Allinger-Csollich, dem PIU und den Gemeinden.

Im ersten Projektschritt werden die Fördermöglichkeiten und Best-Practice-Beispiele praxisnah aufbereitet und die Gemeinden dazu beraten, wie der Obmann des PIU, Bgm. Thomas Öfner erklärt: "Wir wollen die Gemeinden zunächst gut informieren, um dann gemeindeübergreifend in die strategische Planung gehen zu können. Dann prüfen wir die Realisierbarkeit und unterstützen bei Planung und Finanzierung.“

Mit diesem Projekt sollen im Ballungsraum strategisch sinnvolle Radwegrouten geplant und umgesetzt werden. "Die Erweiterung des Radwegenetzes ist für viele Menschen ein entscheidendes Argument, vermehrt auf das Fahrrad umzusteigen, um damit gleichzeitig auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", so LHStv. Ingrid Felipe.

Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle des PIU, Karin Erler / Rainer Krismer

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